Allgemeine Geschäftsbedingungen
Wunderhafen UG (haftungsbeschränkt) — Stand: 1. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Kursen, Nachhilfe, Workshops, Ferienprogrammen und sonstigen Bildungs- und Förderangeboten, über Maßnahmen der Erwachsenenbildung sowie über Kindergeburtstage und die Vermietung von Räumen.
(2) Vertragspartner ist die Wunderhafen UG (haftungsbeschränkt), Billhorner Deich 96, 20539 Hamburg. Sie betreibt beide Standorte, Hamburg-Mitte (Billhorner Deich 96, 20539 Hamburg) und Hamburg-West (Loewenbergstraße 4, 22589 Hamburg). Der gewählte Standort bestimmt den Unterrichtsort und berührt den Vertragspartner nicht.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(4) Bei Angeboten für Minderjährige sind ausschließlich die gesetzlichen Vertreter Vertragspartner (nachfolgend „Erziehungsberechtigte“). Melden mehrere Erziehungsberechtigte gemeinsam an, haften sie als Gesamtschuldner.
§ 2 Vertragsschluss, Probestunde
(1) Die Darstellung unserer Angebote auf der Website und in Prospekten stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Anmeldung.
(2) Mit Absenden des Anmeldeformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt erst mit unserer Annahme zustande; diese erfolgt durch Anmeldebestätigung in Textform oder durch Aufnahme des Unterrichts. Wir sind nicht verpflichtet, ein Angebot anzunehmen — insbesondere können wir die Annahme ablehnen, wenn der Kurs ausgelastet ist oder das Angebot nach unserer fachlichen Einschätzung für das Kind nicht geeignet ist.
(3) Vor Vertragsschluss kann eine kostenlose und unverbindliche Probestunde vereinbart werden. Die Probestunde begründet keinen Anspruch auf einen Kursplatz und keinen Vertrag über die weitere Teilnahme.
(4) Die Anmeldung erfolgt in der Regel elektronisch über anmelden.wunderhafen.info. Der Vertragstext einschließlich dieser AGB wird von uns gespeichert und dem Kunden mit der Anmeldebestätigung in Textform übermittelt.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Wir erbringen Bildungs- und Förderleistungen in Gruppen oder — soweit ausdrücklich vereinbart — im Einzelunterricht. Geschuldet ist die fachgerechte Durchführung des Unterrichts durch qualifiziertes Personal, nicht ein bestimmter Lern-, Noten- oder Prüfungserfolg.
(2) Ort, Zeit, Gruppeneinteilung und Lehrkraft ergeben sich aus der Anmeldebestätigung. Wir sind berechtigt, Lehrkräfte auszutauschen sowie Gruppen zusammenzulegen, zu teilen oder zeitlich zu verlegen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und Umfang und Charakter der Leistung erhalten bleiben. Ein Anspruch auf Unterricht durch eine bestimmte Lehrkraft besteht nicht.
(3) Der Unterricht findet nach dem vereinbarten Rhythmus statt. An gesetzlichen Feiertagen sowie in den Schulferien der Freien und Hansestadt Hamburg findet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, kein regulärer Unterricht statt. Die unterrichtsfreien Zeiten sind im Wunderportal hinterlegt und dort einsehbar. Dies ist bei der Berechnung des Monatsbeitrags bereits berücksichtigt (§ 7).
§ 4 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird mit der in der Anmeldung gewählten Mindestlaufzeit von 12 oder 24 Monaten geschlossen. Die Laufzeit beginnt mit dem vereinbarten Kursbeginn.
(2) Wird der Vertrag nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ablauf der Mindestlaufzeit gekündigt, verlängert er sich auf unbestimmte Zeit. Nach der Verlängerung kann er jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.
(3) Die Kündigung bedarf der Textform; eine E-Mail an hallo@wunderhafen.info genügt. Für online geschlossene Verträge steht zusätzlich die Kündigungsschaltfläche auf unserer Website zur Verfügung.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor, wenn der Kunde mit zwei Monatsbeiträgen in Verzug ist oder wenn die Voraussetzungen des § 10 Abs. 3 vorliegen.
(5) Ein Sonderkündigungsrecht wegen Umzugs, Zeitmangels, Schulwechsels oder nachlassenden Interesses besteht nicht.
(6) Ist das Kind länger als sechs Wochen zusammenhängend erkrankt, ruht der Vertrag auf Antrag gegen Vorlage eines ärztlichen Attests für die Dauer der Erkrankung. Die Beitragspflicht entfällt für diesen Zeitraum; die Mindestlaufzeit verlängert sich entsprechend.
§ 5 Preise, Rabatte, Anmeldegebühr, Zusatzkosten
(1) Es gelten die bei der Anmeldung vereinbarten Preise. Die Kursbeiträge sind Monatsbeiträge je Kind und Kurs. Die vollständige Aufschlüsselung — Grundpreis je Kurs, gewährte Rabatte, Monatsbeitrag und einmalige Beträge — ist Bestandteil der Anmeldung und wird im Wunderportal dauerhaft angezeigt.
(2) Mit der Anmeldung wird eine einmalige Anmeldegebühr von 68,00 € je Kind fällig. Sie umfasst Aufnahme, Einstufung und das Starter-Kit mit den zum Kursstart benötigten Lern- und Arbeitsmaterialien.
(3) Geschwisterrabatt: 20 % ab dem zweiten und 30 % ab dem dritten gleichzeitig angemeldeten Kind. Kombikursrabatt: 20 % ab dem zweiten Kurs desselben Kindes; belegt ein Kind mehrere Kurse, wird der Rabatt auf den preislich niedrigeren Kurs gewährt, bei mehr als zwei Kursen auf alle außer dem teuersten. Treffen Geschwister- und Kombikursrabatt auf denselben Kurs zu, wird der für den Kunden günstigere der beiden gewährt; eine Addition beider Rabatte erfolgt nicht. Entfallen die Voraussetzungen eines Rabatts, gilt ab dem Folgemonat der ungeminderte Beitrag.
(4) Nicht vom Monatsbeitrag und nicht von der Anmeldegebühr umfasst sind im weiteren Verlauf zusätzlich in Anspruch genommene Leistungen und Materialien — insbesondere Ersatz oder Nachbestellung von Büchern und Arbeitsheften, Abakus, Tasche, Kopien sowie Ausflüge und vergleichbare Sonderveranstaltungen. Solche Zusatzkosten werden nur nach vorheriger Freigabe durch die Leitung berechnet, gesondert im Wunderportal ausgewiesen und mit dem nächsten Monatsbeitrag eingezogen. Die Teilnahme an kostenpflichtigen Sonderveranstaltungen ist freiwillig.
(5) Wir können zeitlich befristete Aktionen anbieten (z. B. Erlass der Anmeldegebühr, beitragsfreie Monate oder Aktionscodes). Liegen die Voraussetzungen mehrerer Aktionen vor, wird automatisch die für den Kunden günstigste angewendet; eine Kombination mehrerer Aktionen erfolgt nicht. Die im Anmeldevorgang angezeigte Berechnung ist maßgeblich. Ein Anspruch auf nachträgliche Gewährung einer Aktion besteht nicht.
(6) Soweit unsere Leistungen nach § 4 Nr. 21 UStG von der Umsatzsteuer befreit sind, wird Umsatzsteuer nicht gesondert ausgewiesen. Die angegebenen Preise sind Endpreise.
§ 6 Zahlungsbedingungen
(1) Der Monatsbeitrag ist im Voraus zum fünften Kalendertag eines jeden Monats fällig, erstmals zum vereinbarten Kursbeginn. Ist mit dem Kunden ein abweichender fester Einzugstag vereinbart, tritt dieser an die Stelle des fünften Kalendertages. Die Anmeldegebühr ist mit Vertragsschluss fällig.
(2) Die Zahlung erfolgt grundsätzlich im SEPA-Lastschriftverfahren. Der Kunde erteilt hierzu ein SEPA-Lastschriftmandat und weist sein Kreditinstitut an, die Lastschriften einzulösen.
(3) Die Frist für die Vorabankündigung (Pre-Notification) wird auf fünf Kalendertage vor Belastung verkürzt. Fällt der vereinbarte Einzugstag so kurzfristig, dass diese Frist nicht mehr gewahrt werden kann, erfolgt der Einzug am selben Tag des Folgemonats.
(4) Der Kunde sorgt für die erforderliche Deckung des Kontos. Für eine vom Kunden zu vertretende Rücklastschrift berechnen wir eine Pauschale von 10,00 €. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein Schaden überhaupt nicht oder wesentlich niedriger als die Pauschale entstanden ist; in diesem Fall entfällt oder ermäßigt sich die Pauschale entsprechend. Uns bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
(5) Bei Zahlungsverzug können wir Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe verlangen. Befindet sich der Kunde mit mindestens zwei Monatsbeiträgen in Verzug, sind wir berechtigt, die Leistung bis zum vollständigen Ausgleich zurückzuhalten; der Beitragsanspruch bleibt für diesen Zeitraum bestehen.
(6) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
§ 7 Ferien, Unterrichtsausfall, versäumte Stunden
(1) Der Monatsbeitrag ist ein rechnerischer Durchschnittsbetrag: Grundlage ist die Zahl der im Kursjahr tatsächlich vorgesehenen Unterrichtseinheiten, die auf zwölf gleiche Monatsraten verteilt wird. Der Beitrag ist deshalb auch in Monaten mit Ferien, Feiertagen oder einer geringeren Zahl von Unterrichtseinheiten in unveränderter Höhe zu zahlen.
(2) Bei wöchentlichem Unterricht gilt für die Abrechnung jeder Kalendermonat als Monat mit vier Unterrichtseinheiten. Fallen in einem Kalendermonat fünf Unterrichtstermine, wird die fünfte Unterrichtseinheit nicht gesondert berechnet; sie gleicht Monate mit weniger Unterrichtseinheiten aus. Beginnt der Unterricht im Laufe eines Kalendermonats, ist für diesen Monat der volle Monatsbeitrag zu zahlen, wenn das Kind in diesem Monat noch mindestens vier Unterrichtseinheiten wahrnehmen kann. Verbleiben weniger als vier Unterrichtseinheiten, wird der Beitrag für diesen Monat anteilig berechnet: je verbleibender Unterrichtseinheit ein Viertel des Monatsbeitrags.
(3) Nimmt das Kind eine Unterrichtseinheit nicht wahr — gleich aus welchem Grund —, besteht kein Anspruch auf Erstattung, Minderung oder Nachholung. Wir haben die Leistung angeboten und den Platz vorgehalten.
(4) Aus Kulanz bieten wir nach Verfügbarkeit einen Nachholtermin in einer anderen Gruppe an, wenn die Abwesenheit mindestens 48 Stunden vor Unterrichtsbeginn über das Wunderportal gemeldet wurde. Ohne Vorlage eines ärztlichen Attests wird ein Nachholtermin höchstens einmal je Kalendermonat angeboten; mit Attest gilt diese Beschränkung nicht. Ein Rechtsanspruch auf einen Nachholtermin besteht in keinem Fall.
(5) Fällt eine Unterrichtseinheit aus von uns zu vertretenden Gründen aus (z. B. Erkrankung der Lehrkraft), bieten wir nach unserer Wahl einen Nachholtermin, eine Vertretung oder eine anteilige Gutschrift auf den Folgemonat an. Fallen mehr als zwei aufeinanderfolgende Unterrichtseinheiten aus, ohne dass innerhalb von acht Wochen ein Nachholtermin angeboten wird, schreiben wir den auf diese Einheiten entfallenden Beitragsanteil gut.
(6) Bei höherer Gewalt, behördlichen Anordnungen oder amtlichen Unwetterwarnungen können wir den Präsenzunterricht aussetzen und für die Dauer der Beeinträchtigung auf gleichwertigen Online-Unterricht umstellen. In diesem Fall bleibt die Beitragspflicht bestehen. Ist auch Online-Unterricht nicht möglich, gilt Absatz 5 entsprechend.
§ 8 Anpassung der Beiträge
(1) Wir sind berechtigt, die Beiträge zum Ausgleich gestiegener Kosten — insbesondere Personal-, Raum-, Energie- und Materialkosten — einmal je Kalenderjahr mit Wirkung für die Zukunft anzupassen. Die Anpassung darf den Umfang der tatsächlichen Kostensteigerung nicht überschreiten; Kostensenkungen sind gegenzurechnen.
(2) Eine Anpassung teilen wir dem Kunden spätestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit.
(3) Erhöht sich der Beitrag um mehr als 5 %, kann der Kunde den Vertrag innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung außerordentlich kündigen. Auf dieses Recht weisen wir in der Mitteilung gesondert hin.
(4) In den ersten sechs Monaten nach Vertragsschluss erfolgt keine Beitragsanpassung.
§ 9 Mitwirkung der Erziehungsberechtigten, Aufsicht
(1) Die Erziehungsberechtigten bringen das Kind pünktlich zum Unterrichtsraum und holen es dort pünktlich wieder ab.
(2) Unsere Aufsichtspflicht beginnt mit der Übergabe des Kindes an die Lehrkraft im Unterrichtsraum und endet mit dem Ende der Unterrichtseinheit bzw. mit der Übergabe an die abholberechtigte Person. Für den Hin- und Rückweg sowie für Zeiten vor Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsende übernehmen wir keine Aufsicht.
(3) Soll das Kind den Unterricht allein verlassen dürfen, bedarf dies einer gesonderten Erklärung der Erziehungsberechtigten in Textform. In diesem Fall endet unsere Aufsichtspflicht mit dem Ende der Unterrichtseinheit.
(4) Die Erziehungsberechtigten teilen uns Erkrankungen, Allergien, Medikationen, sonderpädagogischen Förderbedarf und sonstige für die Betreuung wesentliche Umstände sowie deren Änderungen unverzüglich mit.
(5) Bei ansteckenden Krankheiten darf das Kind nicht am Unterricht teilnehmen; die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes gelten entsprechend.
(6) Kontaktdaten, Abholberechtigungen und Bankverbindung halten die Erziehungsberechtigten im Wunderportal aktuell. Abwesenheiten des Kindes werden über die Abmeldefunktion des Wunderportals gemeldet.
§ 10 Verhalten im Unterricht, Ausschluss
(1) Kinder und Begleitpersonen haben den Anweisungen unseres Personals Folge zu leisten.
(2) Für Beschädigungen an Einrichtung, Geräten oder Lernmaterial haften die Erziehungsberechtigten nach den gesetzlichen Vorschriften.
(3) Stört ein Kind den Unterricht wiederholt erheblich, gefährdet es sich oder andere, oder ist der Unterrichtsbetrieb aus in der Person des Kindes liegenden Gründen nachhaltig nicht durchführbar, können wir das Kind nach vorheriger Abmahnung und einem Gespräch mit den Erziehungsberechtigten vom Unterricht ausschließen und den Vertrag außerordentlich kündigen. Bei schwerwiegenden Vorfällen, insbesondere bei Gewalt gegen Personen, ist eine vorherige Abmahnung entbehrlich.
§ 11 Haftung
(1) Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung von uns, unseren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus einer von uns übernommenen Garantie bleibt unberührt.
(4) Für mitgebrachte Gegenstände — insbesondere Kleidung, Mobiltelefone, Fahrräder und Wertsachen — haften wir nur nach Maßgabe der Absätze 1 und 2. Wertsachen sollen nicht mitgebracht werden.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Erfüllungsgehilfen.
§ 12 Wunderportal
(1) Wir stellen den Erziehungsberechtigten einen persönlichen Zugang zum Wunderportal zur Verfügung. Darüber stehen insbesondere Stundenplan, Anwesenheiten und Rückmeldungen zum Lernfortschritt, Nachrichten an die Leitung und die Lehrkräfte, Beiträge und Zahlungen, die Abmeldefunktion sowie Lernmaterialien zur Verfügung.
(2) Zugangsdaten sind geheim zu halten und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Besteht der Verdacht eines Missbrauchs, ist uns dies unverzüglich mitzuteilen.
(3) Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit des Portals besteht nicht. Wartungsarbeiten und technische Störungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen; die Erbringung des Unterrichts bleibt hiervon unberührt. Ist das Portal vorübergehend nicht erreichbar, können Abmeldungen und sonstige Mitteilungen auch per E-Mail oder telefonisch erfolgen; die Fristen dieser AGB bleiben unberührt.
(4) Die im Wunderportal bereitgestellten Inhalte, Lehrmaterialien und Arbeitsblätter sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ausschließlich für den eigenen Lerngebrauch des angemeldeten Kindes genutzt werden. Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte, öffentliche Zugänglichmachung und jede kommerzielle Nutzung sind untersagt.
§ 13 Bild- und Tonaufnahmen
(1) Im Rahmen von Unterricht, Wettbewerben und Veranstaltungen fertigen wir gelegentlich Foto- und Videoaufnahmen an.
(2) Eine Veröffentlichung solcher Aufnahmen erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten, freiwilligen Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Die Einwilligung ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht; ihre Verweigerung führt zu keinerlei Nachteilen.
(3) Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden; eine E-Mail genügt. Online veröffentlichte Inhalte entfernen wir daraufhin unverzüglich; bereits erschienene Printerzeugnisse müssen nicht zurückgerufen werden.
(4) Aufnahmen durch Kunden und Begleitpersonen sind nur mit Zustimmung aller abgebildeten Personen bzw. deren Erziehungsberechtigten zulässig.
§ 14 Erwachsenenbildung, Bildungsgutschein und AVGS
(1) Für Maßnahmen der Erwachsenenbildung gelten die vorstehenden Bestimmungen entsprechend, soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt ist.
(2) Wir sind nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert. Wird eine Maßnahme über einen Bildungsgutschein oder einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) gefördert, rechnen wir unmittelbar mit dem Kostenträger ab. Der Teilnehmer legt den Gutschein vor Maßnahmebeginn in der vom Kostenträger vorgesehenen Form vor.
(3) Kommt der Gutschein nicht zustande, wird er widerrufen, oder verweigert der Kostenträger die Zahlung aus Gründen, die der Teilnehmer zu vertreten hat — insbesondere bei unentschuldigtem Fehlen, vorzeitigem Abbruch oder unrichtigen Angaben —, schuldet der Teilnehmer die Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen selbst.
(4) Für geförderte Maßnahmen gelten zusätzlich die Anwesenheits-, Nachweis- und Mitwirkungspflichten des jeweiligen Kostenträgers. Fehlzeiten sind unverzüglich zu melden und nachzuweisen.
§ 15 Datenschutz
(1) Wir verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes. Einzelheiten zu Zwecken, Rechtsgrundlagen, Speicherdauer und den Rechten der betroffenen Personen ergeben sich aus unserer Datenschutzerklärung, die Bestandteil der Anmeldung ist.
§ 16 Änderungen dieser AGB
(1) Wir können diese AGB ändern, soweit dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage oder höchstrichterliche Rechtsprechung, zur Beseitigung von Unklarheiten oder zur Anpassung an geänderte tatsächliche Umstände erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung bleibt hiervon unberührt.
(2) Änderungen teilen wir dem Kunden spätestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen. Auf die Bedeutung des Schweigens und auf das Widerspruchsrecht weisen wir in der Mitteilung gesondert hin.
(3) Widerspricht der Kunde fristgerecht, gelten die bisherigen Bedingungen fort. Wir können den Vertrag in diesem Fall zum nächsten zulässigen Termin ordentlich kündigen.
§ 17 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand Hamburg. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, richtet sich der Inhalt des Vertrags im Übrigen nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 306 BGB). Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.
(4) Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
Widerrufsbelehrung
Verbraucherinnen und Verbraucher haben bei außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Wunderhafen UG (haftungsbeschränkt), Billhorner Deich 96, 20539 Hamburg, Telefon: 040 64666433, E-Mail: hallo@wunderhafen.info) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das nachstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
Bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, die für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsehen (z. B. Kindergeburtstage und einzeln gebuchte Ferienworkshops), besteht nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein Widerrufsrecht. Auf das Fehlen des Widerrufsrechts weisen wir bei der Buchung gesondert hin.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An Wunderhafen UG (haftungsbeschränkt), Billhorner Deich 96, 20539 Hamburg, E-Mail: hallo@wunderhafen.info:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
— Bestellt am (*) / erhalten am (*)
— Name des/der Verbraucher(s)
— Anschrift des/der Verbraucher(s)
— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
— Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
Stand dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen: 1. Oktober 2026. Die jeweils bei Vertragsschluss gültige Fassung wird dem Vertrag zugrunde gelegt und Ihnen mit der Anmeldebestätigung in Textform übermittelt.